Resilienz

Ressourcen

Resilienz heißt die Widerstandskraft, die uns im Gleichgewicht hält, wenn die Stürme des Lebens Wellen hochschlagen lassen, ein kräftiger Windstoß in unser Gesicht weht und uns den Atem verschlägt. In unserem Leben gibt es immer wieder Zeiten mit wilden Sturmböen. Ebenso gibt es Zeiten, in denen uns der Wind angenehm um die Nase weht, wir uns genüsslich zurücklehnen und uns freudigen Momenten hingeben.

 

„Ich fürchte mich nicht vor Stürmen, denn ich lerne mein Schiff zu segeln“, sagte Louisa May Alcott. Das geht uns allen mehr oder weniger so. Es gibt Lebensumstände, die unsere Ressourcen sehr reduzieren oder verbrauchen. Manche Zeiten scheinen mehr Ressourcen zu verbrauchen, als wir entwickeln können. Aus vielen verschiedenen Gründen können wir den Aufbau von Ressourcen für eine gute Idee halten. Das Thema Resilienz wird schon seit den 70er Jahren wissenschaftlich erforscht - z. B. in einer Studie im Jahre 1971 durch Emmy Werner. Es ist interessant, dass einige der teilnehmenden Kinder mit schwierigen Startbedingungen und unter widrigen Umständen scheinbar ohne Folgen ein glückliches und zufriedenes Leben lebten. Sie hatten genügend Resilienz zur Verfügung. Die gute Nachricht: Resilienz ist lernbar.

 

Wie sich diese „Zauberkraft“ Resilienz aufbauen, entwickeln und kultivieren lässt möchte ich gerne in verschiedenen Kursen vermitteln. Neben Wissen und Werkzeugen geht es um das Entwickeln von Handlungsoptionen, um je nach Situation kluge Strategien und Entscheidungen treffen zu können. Eine Möglichkeit bildet PNT oder ein Kurs im Wald. Weitere Angebote sind gerade im Entstehen.

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

 

Aristoteles